eiko_list_icon Dachstuhlbrand

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Syke, Im Steimker Felde
Datum 16.09.2022
Alarmierungszeit 01:42 Uhr
Einsatzende 06:00 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 18 Min.
Alarmierungsart FME
Mannschaftsstärke 20
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Syke
Feuerwehr Barrien
    Feuerwehr Gödestorf-Osterholz-Schnepke
      Feuerwehr Heiligenfelde
        Feuerwehr Henstedt
          Feuerwehr Okel
            Feuerwehr Bassum
              Feuerwehr Eschenhausen
                Feuerwehr Hallstedt
                  Rettungsdienst
                    Polizei

                      Einsatzbericht

                      Dachstuhlbrand in eng bebautem Wohngebiet

                      Syke (ts) Die Ortsfeuerwehren Syke, Barrien, Heiligenfelde und Henstedt wurden am 16.09.2022 gegen 01:45 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F2-Wohnungsbrand“ in die Straße „Im Steimker Felde“ alarmiert.

                      Bereits auf Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf „Dachstuhlbrand“ korrigiert. Die erste Erkundung ergab einen Brand auf den Balkonen des ersten Obergeschosses. Alle Bewohner der insgesamt fünf Wohnparteien hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits unverletzt verlassen. Als erste Maßnahme wurde ein Innenangriff über den Treppenraum und die den Balkonen angrenzenden Wohnungen durchgeführt. Parallel wurde die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Syke, sowie mehrere Rohre im Außenangriff in Stellung gebracht, da sich der Brand bereits auf die Dachhaut ausgebreitet hatte. Für den weiteren Einsatzverlauf wurden Atemschutzgeräteträger angefordert. Hierzu wurden die Unterstützergruppen der Stadt Syke, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Gödestorf und Okel, sowie aus der Stadt Bassum, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Eschenhausen, Hallstedt und Bassum alarmiert. Die Wohneinheiten blieben daraufhin weitestgehend von den direkten Flammen verschont. Das Dach wurde von außen über die Drehleiter, sowie durch Trupps im Innenangriff aufgenommen, um an die Glutnester zu gelangen.

                      Gegen 04:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet und die ersten Kräfte entlassen werden. Insgesamt waren 125 Einsatzkräfte der Feuerwehr, nebst Rettungsdienst, Polizei und Energieversorger im Einsatz. Die Aufräumarbeiten, sowie eine Brandwache werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.