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HLF 20/16

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Hilfeleistungs-Lösch-Fahrzeug 20/16 (HLF 20/16)

Ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ist ursprünglich aus einem Löschgruppenfahrzeug entstanden, wobei der wesentlicher Unterschied zum Löschgruppenfahrzeug die umfangreiche Ausrüstung für technische Unfallhilfe ist. Demnach gibt es für diesen Fahrzeugtyp zwei Hauptaufgaben: Die Ursprüngliche ist die Brandbekämpfung, da man aber erkannt hat, dass sich das Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfe verschiebt, hat man nun auch umfangreichere technische Gerätschaften verlastet.

In einem Einsatzfall, egal ob es sich um einen Brand oder eine Technischhilfeleistung handelt, rückt dieses Fahrzeug als zweites Fahrzeug aus und kann mit einer kompletten Gruppe, neun Feuerwehrmitglieder, bereits umfangreiche Maßnahmen durchführen.

Typ: Mercedes Benz
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 08-2010
Funkrufname: Florian Diepholz 20-20
Mannschaft: 9

 

Besondere Beladung:

  • Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
    • für den ersten Trupp
    • für den zweiten Trupp
  • Schlauchtragekörbe mit 30m+15m C-Druckschlauch
    • einer mit Hohlstrahlrohr und Absperrventil
  • spezielle Fluchthauben zur Menschenrettung
  • Atemschutzüberwachungstafel (Dräger Regis 300)
  • Dräger Feuerwehrleinenbeutel rescue-tec
  • Wasser-, CO2 und ABC-Pulverlöscher
  • Halligan-Tool
  • hydraulisches Rettungsgerät
    • Schere & Spreitzer
    • drei unterschiedlich Große Stempel
    • Pedalschneider
  • ein Satz Vetter-Hebekissen
  • Airbagsicherungssysteme
    • Airbagkralle
    • Oktupussysteme
  • Glasmanagement Koffer
  • Stabilisierungssysteme
    • Kunststoff
    • Holz
  • Ablageplane für TH Einsätze
  • Schnelles-Einsatz-Zelt
    • Heizstrahler
    • Beleuchtungsmittel
  • Kettensägen
    • Stihl Rettungssäge (MS 460)
    • Stihl Motorkettensäge (MS 440)
    • Stihl Elektrokettensäge (MSE 180)
  • Schnellangriff-Licht
    • Drei-Bein-Stativ
    • zwei Halogen-Scheinwerfer
    • Haltevorrichtung
  • 13 kVA Stromerzeuger
    • kann vom Pumpenstand aus bedienst werden
  • Akku-Bohrer
  • Werkzeugkästen
    • für Metall
    • Werkzeugkasten
  • Erste-Hilfe
    • DIN Erste-Hilfe-Kasten
    • Rücksack für erweiterte Erste-Hilfe
    • Spineboard mit Haltesystem
    • Schaufeltrage
  • Verkehrssicherungsmaterial
    • Blitzleuchten
    • faltbare Warnschilder
    • Pylonen
  • Schornsteinfegersatz
  • Schnellangriff C-42-30m
  • Tempis Turbolufter
    • Fahrbar für spezielle Hochdruckbelüftung
  • Adelid Handlampen
  • Hygieneboard
  • Ein-Mann-Schlauchhaspel
    • fünf B-Druckschläuche
    • Standrohr, Unterflurhydrantenschlüssel, Oberflurhydrantenschlüssel
  • Lichtmast mit vier Halogenscheinwerfer
    • Bedienung mit Fernbedienung am Pumpenstand
  • Wasserwerfer auf dem Dach
  • Umfeldbeleuchtung
  • Rückwertige Absicherung
  • 1600 Liter Wassertank
  • FPN 10-2000 (Fire Pump Normal Pressure)
    • Fördert 2000 Liter bei zehn bar Betriebsdruck

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Unsere Einsatzfahrzeuge im Überblick

Fahrzeug Ausbaufirma Baujahr
Einsatzleitwagen (ELW 1) Ziegler 1983
Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16)
Ziegler 2010
Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) Schlingmann 2008
Drehleiter (DLAK 23/12) Metz 2008
Gerätewagen-Technische Hilfe (GW-TH) Ziegler 2010
Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) Ziegler 2010
Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) Eigenausbau 2002

 

 

 
MTF

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Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Ein Mannschaftstransportwagen (MTW) oder auch Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), ist ein Einsatzfahrzeug das vorrangig zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient. Aber es wird nicht nur für Einsatzzwecke genutzt. Häufig wird dieses Fahrzeug auch zum Transport von diversen Gegenständen, wie Schläuche, Atemschutzflaschen (hierfür wurden spezielle Transportboxen angeschafft) genutzt. Aber auch bei der Jugendfeuerwehr und den Wettbewerbsgruppen ist dieses Fahrzeug nicht mehr wegzudenken, um die Mitglieder zu Wettbewerben, Ausflügen oder auch sonstigen Terminen zu bringen.

Typ: Ford
Aufbau: Eigenausbau
Baujahr: 2002
Funkrufname: Florian Diepholz 20-68
Mannschaft: 9

 

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GW-TH

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Gerätewagen Technische Hilfe (GW-TH)

Ein Gerätewagen (GW) ist ein spezielles Fahrzeug, welches dafür ausgelegt ist, umfangreiches Gerät für ein Aufgabenfeld an Einsatzstellen zu bringen. In diesem Fall handelt es sich um einen Gerätewagen, der Gerätschaften für die Technische Hilfeleistung mit sich führt. Er dient wie ein Rüstwagen für dem Transport der Geräte, aber hat auch festeingebaute Geräte (Stromerzeuger, Seilwinde). Der Unterschied zum Rüstwagen, ein RW ist im Regelfall mit einer Truppkabine (1/1 bzw. 1/2) ausgestattet, während Gerätewagen über Kabinen in Staffel- oder Gruppengröße (1/5 oder 1/8) verfügen können. Die transportierten Geräte unterscheiden sich je nach Aufgabe des Fahrzeugs. Häufig handelt es sich um Gerät für spezielle Aufgaben wie etwa der Ölschadensbekämpfung, welches nicht, oder in deutlich geringerem Umfang auf anderen Fahrzeugen mitgeführt wird.

Weitere Gerätewagen:

  • GW-Atemschutz (GW-A)
  • GW-ÖL (GW-Ö)
  • GW-Gefahrgut (GW-G)
  • GW-Höhenrettung (GW-Hörg)
  • GW-Licht (GW-Licht)
  • GW-Logistik (GW-L)
  • GW-Messtechnik (GW-M, GW-Meß)
  • GW-Nachschub (GW-N)
  • GW-Strahlenschutz (GW-S)
  • GW-Umwelt (GW-U)
  • GW-Versorgung (GW-V)
  • GW-Wasserrettung (GW-W)
  • GW-Zusatzbeladung (GW-Z)

Der GW-TH besitz zwei große und zwei kleine Gerätefächer, in denen Material in festeingebauten Fächern verlastet ist. Weiter Verfügt er über eine Hub-Artbeitsbühne und einen großen Transportraum, in den sechs Rollwagen platz finden. Zur Zeit verfügt die Feuerwehr Syke über sechs Rollwagen, denen aber noch welche folgen sollen.

Typ: Mercedes Benz
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 2010
Funkrufname: Florian Diepholz 20-80
Mannschaft: 6

Besondere Beladung:

  • Atemschutzgeräte
    • zwei in der Mannschaftskabiene
  • Einmalanzüge
  • Wathosen
  • LKW-Arbeitsbühne
  • Werkzeugkästen
    • Metall
    • Holz
    • Elektro
  • Schlagbohrmaschiene
  • Motor-Trennjäger (Stihl TS 800)
  • Motorkettensäge (Stihl MS 880)
  • 30 kVA Stromerzeuger
  • Kabeltrommeln
    • 230V
    • 400V (Starkstrom)
  • Sebelsäge
  • zwei Mehrzweckleitern
  • diverse Schlinggurte und Schäkel
  • Plasma Schneidgerät
  • Lichtmast mit vier Xenon-Scheinwerfer
    • Bedienung mit Fernbedienung
  • Rotzler Seilwinde
    • nach vorne 5t Zugkraft
    • nach hinten mit festeingebauter Umlenkrolle 10t Zugkraft
Rollwagen:

Rollwagen 1 (Be- und Entlüftung / Leichtschaum):

  • Be- und Entlüftungsgerät
    • diverse Zubehör
    • auch zur Herstellung von Leichtschaum einsetzbar

Rollwagen 2 (Verkehrsabsicherung):

  • Nissenleuchten
    • mit Ladegeräten
  • faltbare Warnschilder
  • Pylonen
  • Absperrband

Rollwagen 3 (Öl):

  • Ölbindemittel
  • Streuwagen
  • Gummistiefel
  • diverse Gummihandschuhe

Rollwagen 4 (Wasser):

  • Nasstrockensauger
  • Gummischieber
  • Tauchpumpe
    • diverses Zubehör

Rollwagen 5 (Abstützen):

  • diverse Bohlen
  • diverse Holzkeile
  • diverse Kanthölzer
  • diverse Baustützen

Rollwagen 6 (Bahnerdung):

  • vier Schleifkorbtragen
  • zwei Sätze Bahnerdungsmaterial

 

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DLAK 23/12

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Drehleiter (DLAK 23/12)

Die Drehleiter ist ein markantes Hubrettungsfahrzeug, welches in der Feuerwehr häufig zur Brandbekämpfung eingesetzt wird. Aber auch zur technischen Hilfeleistung: Menschenrettung aus Großen Höhnen und nach Sturmschäden, wie Sägen an Bäumen oder abgedeckte Dächer. Bei einem Gebäudebrand rückt die Drehleiter häufig als drittes Fahrzeug aus, denn sollten sich noch Personen im Gebäude befinden darf keine Zeit vergehen! Weiter wird dieses Fahrzeug auch von benachbarten Städten und Gemeinden angefordert, sollten die eigenen Kapazitäten nicht ausreichen. Obendrein fordert der Rettungsdienst dieses Fahrzeug gelegentlich an, um erkrankte Personen mit einer Trage aus Gebäuden mit engen Treppenhäusern zu transportieren.

Typ: Mercedes Benz Atego 1529
Aufbau: Metz
Baujahr: 2008
Funkrufname: Florian Diepholz 20-30
Mannschaft: 3

Besondere Beladung:

  • drei Atemschutzgeräte in einem Gerätefach
  • Turbolufter
    • fahrbar für spezielle Hochdruckbelüftung
    • auch am Korb montierbar für eine Druckbelüftung in oberen Stockwerken
  • Korbtragengestell
    • für Rettungsdiensttragen, bis 250kg belastbar
  • Schleifkorbtrage
    • mit speziellem Gurtgeschirr, um diese unter dem Korb zu befestigen
  • 5 kVA Stromerzeuger
  • Stihl Elektrokettensäge
  • Wasserwerfer
    • auch am Korb montierbar für eine Brandbekämpfung aus der Luft
    • 1200 Liter Wasserabgabe bei acht bar Betriebsdruck
  • kleine Wasserdüsen an der Vorderseite des Korbs
    • als Schutz für Personen im Korb
  • Der Leiterpark kann eine gespeicherte Strecke fahren
  • Die Stützen sind einzeln steuerbar
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